Posts mit dem Label T-Mobile Dossier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label T-Mobile Dossier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. Juni 2008

T-Mobile - Preise für iPhone fallen

Mobilfunker T-Mobile senkt kurz vor dem Verkaufsstart des iPhone 3G noch die Preise für das Vorgängermodell. Ab sofort ist das iPhone ab 49 EUR erhältlich. Die Preise im Detail:



Die Aktionspreise sind gültig bis 10.07., der Abverkauf endet also genau am Vortag des offiziellen iPhone 3G Verkaufsstart. T-Mobile wirbt außerdem damit, dass alle iPhones, die jetzt noch gekauft werden, selbstverständlich auch auf die neueste Software upgedatet werden können.

Links:

- T-Mobile

- iPhone bei T-Mobile

Dienstag, 24. Juni 2008

T-Mobile will sachliche Diskussion über Mobilfunk und Gesundheit

Das Thema Mobilfunk und Gesundheit scheint derzeit wieder aktueller zu sein denn je. Erst kürzlich war davon zu lesen, dass bei einer Forschung zu diesem Thema Zahlen einfach erfunden worden wären. Nur wenig später ein weiterer Fall, wo sich die mobilkom austria entschied, gegen einen Salzburger Umweltmediziner gerichtlich vorzugehen, weil man der Meinung ist, dass dessen Untersuchungsgrundlage völlig falsch ist. Von einer anderen Studie, deren Ziel es war, möglichst alle aktuellen wissenschaftlichen Forschungen auszuwerten, wurde HIER im Blog bereits berichtet.

Nun hat sich auch Mobilfunkbetreiber T-Mobile zu Wort gemeldet und bittet um mehr Sachlichkeit bei der Diskussion rund um Mobilfunk und Gesundheit:

"Studien, die in Vorverurteilungen enden, sind einer sachlichen Diskussion über Mobilfunk und Gesundheit nicht dienlich. So werden lediglich Ängste der Bevölkerung geschürt."

so Christian Laqué, Bereichsleiter Technik bei T-Mobile Austria. Er mahnt die Mediziner zu mehr Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Gleichzeitig ist er der Meinung, dass der ohnehin schon angerichtete Schaden durch unbestätigte Gerüchte nicht mehr gut zu machen wäre.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Dass sich hier ein Bereichsleiter der Technik eines Mobilfunkbetreibers zu Wort meldet ist nicht weiter verwunderlich. Schließlich geht es ja darum, Lobbying für seinen Arbeitgeber und generell für Mobilfunk zu betreiben. Aber gut, die Absichten mögen eindeutig sein, die Forderung ist dennoch natürlich berechtigt und Sachlichkeit ist bei diesem Thema, gerade in Anbetracht gefälschter Forschungsergebnisse, mehr als nötig.

Es wird sich zeigen, ob die Mobilfunkbetreiber auch dann noch für Sachlichkeit einstehen, wenn sich einmal herausstellen sollte, dass Mobilfunk tatsächlich gesundheitschädlich ist.

Freitag, 13. Juni 2008

T-Mobile - 3G iPhone ab 119 Euro, Tarife noch nicht bekannt

T-Mobile gab in einer heutigen Presseaussendung bereits den Preis des 3G iPhones bekannt, verriet jedoch noch nichts über die entsprechenden Tarife. Das Apple Handy wird ab 119 EUR zu haben sein und ist damit günstiger als beim Konkurrenten ONE.

Das 3G iPhone kann auf der T-Mobile homepage auch bereits (unverbindlich) vorgemerkt werden. Am 11. Juli wird dann der offizielle Verkaufsstart sein. Über die Tarifgestaltung ist allerdings noch nichts bekannt, man darf gespannt sein, ob sich T-Mobile auch hier von der Konkurrenz absetzen wird. Bei den 119 EUR handelt es sich jedoch um einen ab Preis, der mit großer Wahrscheinlichkeit für das 8GB Modell im höchsten Tarif (sofern es mehrere geben sollte) fällig ist. Für das Modell mit 16GB ist demnach ein höherer Preis zu erwarten. Über ein Umstiegsangebot für bestehende T-Mobile Kunden ist derzeit übrigens auch noch nichts bekannt.

Links:

- T-Mobile

- 3G iPhone bei T-Mobile vormerken

Mittwoch, 28. Mai 2008

T-Mobile - Asus Eee PC im Bundle mit Datentarif

Mobilfunkbetreiber T-Mobile bietet im Bundle mit den Datentarifen FairClick und FairClick Smart ab sofort den Asus Eee PC an. Bei Anmeldung zu einem der beiden Datentarife haben Kunden die Möglichkeit, besagten Mini-Laptop zum vergünstigten Preis von 199 EUR zu erwerben.

Das Modell Asus Eee PC 701 4G kostet bei Abschluss eines Datenvertrags mit 24 Monaten Laufzeit 199 EUR und ist somit ganze 100 EUR günstiger als der Normalpreis. Das HSDPA-Modem "web’n’walk Box compact II" ist in diesem speziellen Angebot ebenfalls mit inbegriffen und ermöglicht theoretische Geschwindigkeiten von bis zu 7,2Mbit im Download und bis zu 2Mbit im Upload. Kunden, die das Eee PC Bundle erwerben, können jedoch nicht von der "10 EUR bis Jahresende" Aktion profitieren.

Wer sich ohnehin einen Eee PC zulegen wollte, für den ist dieses Bundle dennoch in Summe ein gutes Angebot. T-Mobile gibt übrigens an, gemeinsam mit Asus einen neuen Verbindungsmanager für den Eee PC entwickelt zu haben. Dies war nötig, da der Eee PC standardmäßig mit einem Linux Betriebssystem ausgeliefert wird, mit welchem das Modem bisher zumindest offiziell nicht kompatibel war.

Links:

- T-Mobile

- Asus Eee PC

Freitag, 23. Mai 2008

T-Mobile Austria verzeichnet Umsatz- und Gewinnrückgang trotz steigender Kundenzahlen

T-Mobile Austria, zweitgrößter Mobilfunkbetreiber im Lande, verzeichnete im 1. Quartal 2008 einen Gewinneinbruch. Trotz gestiegener Kundenzahlen ging im Vergleich zum 1. Quartal 2007 der Umsatz um 11,6% auf 274Mio. EUR und der EBITDA um 32,1% auf 76Mio. EUR zurück.

Während der Gesamtumsatz des T-Mobile Konzerns ungefähr gleich geblieben ist, sind bei T-Mobile Austria hohe Gewinneinbußen entstanden. Zurückzuführen ist dies auf den harten Wettbewerb, der am österreichischen Mobilfunkmarkt vorherrscht. Denn obwohl 148.000 Kunden dazu gewonnen wurden, fiel aufgrund des Preiskampfes der ARPU um 12,9% auf 27 EUR und der Gewinn von 310Mio. EUR im 1. Quartal 2007 auf 274Mio. EUR im 1. Quartal 2008.
Auch T-Mobile Austria CFO Wolfgang Kniese betonte gegenüber der APA, dass der Markt nach wie vor von intensivem Wettbewerb geprägt sei. Um den niedrigeren Gewinnen entgegenzusteuern, wird eine Kostensenkung innerhalb des Unternehmens nicht ausreichen, so Kniese. Er beabsichtigt daher, bei den Händlerprovisionen Abstriche vorzunehmen und auch die Handyhersteller zu niedrigeren Preisen zu bewegen. Kniese sieht die anderen österreichischen Mobilfunkbetreiber übrigens in ähnlichen Situationen.

Ausblick: Bei T-Mobile Austria geht man davon aus, dass auch für das Gesamtjahr 2008 ein Gewinnrückgang verzeichnet werden wird, auch wenn man diesen auf einen einstelligen Prozentsatz minimieren will. Beim harten Preiskampf wird man allerdings auch weiterhin mitmischen. So feierte T-Mobile erst kürzlich den 500.000sten FairPlay Kunden und launchte zur Feier des FairPlay-Erfolgs den "Mobiläumsbonus". Laut eigenen Aussagen wird T-Mobile demnächst auch spezielle FairPlay-Geburtstagsaktionen auf den Markt bringen.

Den kompletten Bericht Q1/2008 zur Nachlese gibt es HIER als PDF.

Links:

- T-Mobile Austria

- T-Mobile International

Mittwoch, 21. Mai 2008

T-Mobile nimmt TV-Handy ins Portfolio auf

Ab 26.05. wird T-Mobile das TV-Handy LG HB620T anbieten, das über integrierte DVB-T Technik Fernsehempfang am Handy ermöglicht. Das Handy verfügt außerdem über ein 2" großes Display und eine ausziehbare Antenne.

Um den eigenen Kunden nun doch rechtzeitig zur EURO noch mobiles Fernsehen bieten zu können, hat man sich bei T-Mobile dafür entschieden, das vorhandene Signal für digitales Fernsehen zu nutzen. Mit dem LG HB620T ist es Dank DVB-T Empfangseinheit möglich, auch unterwegs kein Tor zu verpassen. Diese Art von Mobile-TV ist für den Kunden vollkommen gratis, allerdings ist man auf die per DVB-T empfangbaren Sender beschränkt. Wem das zu wenig ist, dem bietet T-Mobile per Streaming die Möglichkeit, 15 weitere Sender am Handy zu schauen. Das Tagesticket kostet hier 2,90 EUR und das Monatsabo ist um 4,90 EUR zu haben.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Gerade noch rechtzeitig zur bevorstehenden EURO hat man sich bei T-Mobile diese Mobile-TV Lösung einfallen lassen. Eine eigene Mobile-TV Lösung zu haben scheint derzeit beim Wettbewerb unter den Betreibern äußerst wichtig zu sein. Während ONE und "3" ja demnächst mit DVB-H durchstarten (wofür aber auch spezielle Endgeräte benötigt werden) und A1 bereits ein Datenmodem mit DVB-T Empfangseinheit heraus gebracht hat, wurde man bei T-Mobile nun im LG HB620T fündig. Das Handy ist leider alles andere als attraktiv und es ist daher zu bezweifeln, dass es ein Verkaufsschlager werden wird. Für T-Mobile wird wohl die Hauptsache gewesen sein, doch noch eine eigene Mobile-TV Lösung anbieten zu können, und sei es auch um diesen zugegebenermaßen eher unschönen Preis. DVB-T Handys wie das besagte LG können selbstverständlich auch mit allen anderen Betreibern verwendet werden. T-Mobile ist hier allerdings der erste Betreiber, welcher ein solches im Portfolio führt.

Mittwoch, 14. Mai 2008

T-Mobile - "Mobiläums"-Bonus bis zu 200 EUR bei Anmeldung zu FairPlay

Mobilfunkbetreiber T-Mobile feiert "1 Jahr FairPlay" und lässt alle Kunden, die bis 30.06. einen FairPlay-Tarif anmelden, an ihrem "Mobiläum" teilhaben. Es winken Boni von bis zu 200 EUR.

Ein Jahr ist es nun her, dass T-Mobile als erster Mobilfunkbetreiber einen All-Inklusive-Tarif auf den Markt brachte. "FairPlay" wurde der Tarif getauft und war ein durchschlagender Erfolg. Nach und nach zogen alle anderen Betreiber mit und bieten mittlerweile ebenfalls entsprechende Tarife an (Große PT, ShowTime XL, Absolut Zero, Basta!). Den Erfolg des FairPlay-Tarifs wird nun gefeiert, indem alle Kunden, die sich zu einem der Tarife anmelden, einen Bonus von bis zu 200 EUR erhalten. Konkret setzt sich der Bonus aus dem gesparten Aktivierungsentgelt (normalerweise 49 EUR) und einer Gutschrift zusammen, die auf 24 Monate aufgeteilt wird:
  • FairPlay Smart Anmeldungen erhalten 100 EUR Bonus (also 49 EUR Aktivierungsentgelt geschenkt + 51 EUR Gutschrift verteilt auf 24 Monate)
  • FairPlay Anmeldungen erhalten 100 EUR Bonus
  • FairPlay Plus Anmeldungen erhalten 200 EUR Bonus
Nähere Infos zum "Mobiläums"-Bonus gibt es HIER.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

"Ja ist denn schon Weihnachten?" könnte man derzeit angesichts der vielen Aktionen berechtigt fragen. Es ist mehr als ungewöhnlich, dass mitten unterm Jahr so viele Aktionen gelauncht werden. Wie bereits vermutet, dürften sich die Betreiber gegenseitig dermaßen aufgeheizt haben, dass es sich nun keiner mehr leisten kann, ohne spezielle Extras bei Neuanmeldungen dazustehen. Bei T-Mobile kommt sicher noch hinzu, dass es die Kundenverluste, die aufgrund des außerodentlichen Kündigungsrechts entstanden sind, wieder wett zu machen gilt. Das lässt auch das etwas einfallslose "1 Jahr FairPlay" Jubiläum vermuten. Denn auch wenn ein Jahr für österreichische Verhältnisse eine lange Lebensdauer für einen Tarif darstellt, so erweckt es doch ein bisschen den Eindruck einer aus den Fingern gesogenen Aktion. Wie immer aber gilt: gut für den Kunden, nur her mit den Aktionen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Mobilfunkbetreiber zukünftig auch mehr um ihre Bestandskunden kümmern, anstatt mit ruinösem Wettbewerb um Neukunden zu buhlen. Ohnehin gibt es kaum mehr Erstanmelder, da schätzungsweise 90% (oder mehr) der Neuanmelder lediglich den Betreiber wechseln oder auch bereits einen bestehenden Mobilfunkvertrag haben.

Dienstag, 6. Mai 2008

T-Mobile - Pool-Tarif "Teamplay" vorgestellt

T-Mobiles neuer Business-Tarif "Teamplay" ist ein individuell gestaltbarer Pool-Tarif. Neben Kontingenten von 1.000 bis 25.000 Gesprächsminuten gibt es eine Reihe frei wählbarer Zusatz-Pools. Auch die Anzahl der Pool-Teilnehmer kann selbst bestimmt werden.

Mit dem neuen Business-Tarif Teamplay verfolgt T-Mobile die Strategie, sich nun verstärkt im Geschäftskundenmarkt zu etablieren. Der Pool-Tarif besticht dabei durch seine individuelle Gestaltbarkeit. Nachdem sich ein Kunde für ein bestimmtes Gesprächsminutenkontigent entschieden hat, besteht zudem die Möglichkeit, den Tarif durch Zusatz-Pools den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Zur Verfügung stehen Pools für SMS/MMS, web'n'walk, Auslandsgespräche, Gesprächsroaming und Datenroaming. Die Anzahl der Pool-Teilnehmer kann ebenfalls durch den Kunden festgelegt werden. Pro Teilnehmer fällt eine Gebühr von 4 EUR an. Die Mindestvertragsdauer beträgt 18 Monate. Wer bereit ist, sich 24 oder gar 30 Monate zu binden, erhält 5% bzw. 10% Rabatt auf den Pool-Preis.

Preise und nähere Details des Tarifs gibt es HIER.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Der Tarif Teamplay wurde offensichtlich für Großkunden konzipiert. Die Möglichkeit der individuellen Zusammenstellung ist durchaus positiv. Die Preise sind jedoch recht hoch und entsprechen nicht den Preisen der aktuell erhältlichen Sprachtarife. Zudem ist die Idee eines solchen Pool-Tarifs nicht neu. Mobilfunkanbieter Hutchison 3G ("3") bietet schon seit einigen Jahren ein ähnliches Konzept an, den 3Genial Business Pool, der zudem noch um einiges günstiger ist. Es wird sich zeigen, ob T-Mobile mit diesem Tarif im Geschäftskundensegment Erfolg haben wird. Marktführer A1 wird sich hier allerdings nicht so schnell von der Spitze verdrängen lassen.

Samstag, 3. Mai 2008

T-Mobile - Bonusprogramm "Platin-Flamingos" wird aufgelassen

Seit 01.05. nehmen T-Mobile Neukunden nicht mehr am Bonusprogramm "Platin-Flamingos" teil. Bestandskunden können aber noch bis 01.09. dieses Jahres Platin-Flamingos sammeln und einlösen. Danach wird dieses Kundenbindungsprogramm komplett aufgelassen.

Die Platin-Flamingos waren ein freiwilliges Bonusprogramm T-Mobiles. Hatte man 676 dieser Flamingos gesammelt, erhielt man eine Rechnungsgutschrift (75 EUR), ein vergünstigtes Handy oder einen Einkaufsgutschein (75 EUR). Seit Anfang diesen Monats ist dieses Bonusprogramm jedoch aufgelassen, lediglich schon bestehende Kunden sammeln noch Platin-Flamingos und können/müssen diese bis spätestens 01.09. einlösen. Was ab diesem Datum mit noch vorhandenen Platin-Flamingos geschieht, ist derzeit noch nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sie einfach verfallen werden. Für Kunden, die zwischen 450 und 676 Platin-Flamingos haben, gibt es allerdings Kulanzlösungen.

Die Freue-Flamingos wird es natürlich auch weiterhin geben. Das sind jene Flamingos, die für eine Vertragsverlängerung in Verbindung mit einem neuen Handy benötigt werden. Je mehr davon gesammelt wurden, desto günstiger erhält der Kunde das gewünschte Handy.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Sicher, die Platin-Flamingos waren ein freiwilliges Bonusgprogramm und T-Mobile war auch der einzige Anbieter, der überhaupt zwei Kundenbindungsprogramme anbot. Nichts desto trotz weist die Auflassung der Platin-Flamingos in eine Richtung, die ähnlich wie die AGB-Änderungen und dem derzeitigen Umgang mit Kunden das Unternehmen in keinem guten Licht erscheinen lässt. Bleibt noch abzuwarten ob und wie bestehende Kunden über diese Änderung informiert werden. Und auch, ob Platin-Flamingos nach dem 01.09. einfach verfallen oder wenigstens in Treue-Flamingos umgewandelt werden können. Es ist jedoch zu befürchten, dass T-Mobile die Platin-Flamingos möglichst still und leise in der Versenkung verschwinden lassen wird.

Donnerstag, 24. April 2008

T-Mobile - Datentarife in Aktion

Wer bis 30.06. bei T-Mobile einen Datentarif anmeldet, zahlt bis Jahresende nur 10 EUR monatlich. Danach ist für die restliche Vertragslaufzeit der jeweils reguläre Preis fällig. Das Aktivierungsentgelt in Höhe von 49 EUR entfällt ebenfalls.

Die Tarife FAIRCLICK Basis mit 500MB, FAIRCLICK Smart mit 3 GB und FAIRCLICK mit 10GB sind bei Anmeldung im Aktionszeitraum allesamt um 10 EUR/Monat zu haben. Der vergünstigte Preis gilt allerdings nur bis Ende des Jahres, danach muss der Normalpreis bezahlt werden: 15 EUR für FAIRCLICK Basic, 20 EUR für FAIRCLICK Smart und 25 EUR für den FAIRCLICK mit 10GB. Studenten erhalten bis zum 27. Lebensjahr den Tarif FAIRCLICK Smart generell um 10 EUR/Monat. Als weitere Besonderheit können ab sofort alle Datentarife zu einem bestehenden Sprachtarif hinzugefügt werden. Wer online bestellt, erhält zusätzlich einen clickbonus in Höhe von 50 EUR.

Die Tarife im Überblick gibt es HIER.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Nach den vielen negativen Berichterstattungen rund um T-Mobile gibt es nun endlich auch mal wieder etwas Gutes zu berichten. Die Aktion kommt natürlich nicht von ungefähr. Laut APA Presseaussendung hat T-Mobile eigenen Angaben zufolge 150.000 Datentarif-Kunden; für den zweitgrößten Mobilfunkbetreiber des Landes ist das nicht gerade viel. Es ist außerdem damit zu rechnen, dass im Zuge des außerordentlichen Kündigungsrechts doch einige Kunden verloren gegangen sind. Hinzu kommt noch, dass "3" derzeit hinsichtlich Datenprodukte wohl den stärksten Kundenzuwachs verzeichnen dürfte. Nicht zuletzt deshalb gilt es nun für T-Mobile, mit dem von "3" angebotenen MeganetzBonus in Höhe von 96 EUR zu konkurrieren. Die Aktion kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn der Tarif 3DataFair um ca. den gleichen Preis 5GB Datenvolumen mehr bietet. Die Möglichkeit, die FAIRCLICK Datentarife bei einem bestehenden Sprachtarif hinzuzufügen, ist eine tolle Sache und wird sicher bei so manchem Kunden Anklang finden.

Man darf gespannt sein, wie sich bezüglich Datentarife die Angebote betreiberübergreifend entwickeln werden. Vergünstigungen und Befreiung vom Aktivierungsentgelt sind nun bei fast allen Mobilfunkern zu finden. All dies könnte durchaus so gedeutet werden, dass spätestens im Herbst auch mit einer Erhöhung der angebotenen Datenvolumina gerechnet werden kann. Denn nur so werden sich die Betreiber nebst dem Preis gegenüber der Konkurrenz abheben können.

Freitag, 18. April 2008

T-Mobile - "Fairlimit" bei MyFaves

T-Mobile reagierte auf die vielen Beschwerden über gesperrte MyFaves SIM-Karten und führt mit 30.04. ein Limit für Gespräche zu "3" ein. Das "Fairlimit" beträgt 100Min./Monat, jede weitere Minute zu "3" kostet 30Cent/Min. Für Gespräche zu Rufnummern der anderen Mobilfunkbetreiber gibt es keine Limitierung.

Der Wertkartentarif MyFaves bietet Kunden die Möglichkeit, um lediglich 1Cent/Min. zu fünf ausgewählten Rufnummer zu telefonieren. Wie an anderer Stelle bereits berichtet, wurde dieses Angebot auch von vielen "3"-Kunden genutzt, um so Guthaben auf ihrem "3"-Vertragskonto anzuhäufen (Anm.: In den SixBack Tarifen von "3" erhalten Kunden 6Cent Gutschrift je Min., die sie aus einem anderen Mobilfunknetz angerufen werden). Dies wird ab 30.04. nicht mehr bzw. nur sehr eingeschränkt möglich sein, denn ab diesem Datum gilt eine Limitierung des 1Cent Angebots auf 100Min./Monat. Allerdings nur zu Rufnummern von "3", zu allen anderen Netzen kann weiterhin unlimitiert telefoniert werden. Bei Überschreitung des Limits gilt der Normalpreis von 30Cent/Min. Die von T-Mobile "Fairlimit" genannte Begrenzung greift am 30.04. auch rückwirkend für alle MyFaves Karten, die vor diesem Datum gekauft wurden. Kunden wurden dahingehend bereits per SMS informiert.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Nur wenige Wochen ist es her, dass MyFaves Wertkartenkunden über Sperren berichteten. Der Grund war schnell gefunden: gesperrt wurden all jene, die ein vermehrtes Gesprächsaufkommen zu Rufnummern von "3" aufwiesen. In einschlägigen Foren, wie bspw. UMTSlink.at, trat dies eine Welle der Entrüstung los. Von Anfang an waren aber auch geteilte Meinungen vorhanden, die sich im Verlauf der hitzigen Diskussion zusehends polarisierten. Jene, die die oben erläuterte Methode nutzen, um Guthaben "anzutelefonieren", sahen sich mit moralischen Vorwürfen konfrontiert. Ein guter Tarif würde kaputt gemacht werden, das Netz würde überlastet werden, so der Tenor. Die Gruppierung um die gesperrten Nutzer war jedoch größer, denn viele sahen darin eine Vertragsverletzung seitens T-Mobile. Vertraglich zugesicherte Leistungen müssen eingehalten werden, für eine Sperre der SIM-Karten gibt es nämlich keine rechtliche Grundlage.

Wie auch immer man nun moralisch dazu Stellung bezieht, Fakt ist, dass die Kunden lediglich die ihnen vertraglich zugesicherte Leistung konsumierten. Und ob beim nun bald geltenden Limit von 100Min./Monat wirklich von einem "Fairlimit" die Rede sein kann, ist fraglich. Denn die MyFaves TV-Werbung von T-Mobile verspricht, dass man damit immer seine fünf besten Freunde dabei hat und zeigt hier auch noch einen dauertelefonierenden Menschen. Mit 100Min./Monat ist dieses "immer" jedoch sehr begrenzt. Ob die rückwirkende Limitierung für schon bestehende MyFaves Kunden rechtlich in Ordnung ist, ist auch noch nicht ganz klar.

Fazit: Auch wenn die Limitierung eine Tarif-Diskriminierung des Mobilfunkers "3" darstellt, so ist die Einführung eines Limits doch mehr als verständlich. So ist es auch generell zu befürworten, dass MyFaves Kunden nun wissen, woran sie sind. Allerdings wurde der MyFaves Tarif lange nach den SixBack Tarifen von "3" gelauncht, und es stellt sich hier die Frage, ob T-Mobile es nicht ohnehin hätte kommen sehen müssen. T-Mobile hat hier sehr viele Fehler gemacht, auch in der Kommunikation mit Kunden lief einiges falsch. Jetzt bleibt noch abzuwarten, ob Regelungen für Tarife wie FairPlay oder Günta! getroffen werden, denn auch hier wurden Kunden mit einem vermehrten Gesprächsaufkommen zu "3" gesperrt, die lediglich die vertraglich zugesicherten Leistungen konsumierten.

Dienstag, 15. April 2008

T-Mobile/tele.ring - Verstöße gegen Telekommunikationsgesetz und: Probleme mit Sonderkündigungen wegen neuer AGB (Teil 3)

Vom außerordentlichen Kündigungsrecht für Kunden von T-Mobile/tele.ring wurde hier bereits berichtet. Bisher hat sich T-Mobile gegenüber Kunden, die von diesem Recht Gebrauch machten, nicht sonderlich fair verhalten. Zuerst wollte man den Kunden eine Abschlagszahlung in Höhe von 80 EUR verrechnen, entgegen den Bestimmungen in den eigenen AGB und entgegen geltendem Telekommunikationsgesetz. Doch auch sonst gab und gibt es viele Probleme, Ungereimtheiten und offensichtliche Verstöße gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG).

In einschlägigen Foren und Weblogs wird schon seit geraumer Zeit darüber berichtet, das erste mediale Interesse an dieser Sache hat nun HELP gezeigt, das Konsumentenmagazin des ORF. Im entsprechenden Artikel ist die Rede von einer Kundin, die in ihrer Kündigung sowohl auf den Grund (AGB Änderungen zu ihren Ungunsten) als auch auf den entsprechenden Paragraphen des TKG verwies. Trotzdem wurde das Kündigungsschreiben von tele.ring nicht akzeptiert. Begründung seitens tele.ring: das Wort "außerordentlich" hätte gefehlt. Und das obwohl die Kundin mehr als deutlich machte, um welche Art von Kündigung es sich handelt. Doch damit nicht genug, eine Kündigung mit gleichem Wortlaut wurde auch von einem Bekannten der Kundin eingereicht. Diesen rief man an um zu erfragen, was denn TKG bedeute.

Es ist nicht verwunderlich, dass einzelne Mitarbeiter das TKG (Telekommunikationsgesetz!) nicht kennen, denn auch die Unternehmensspitze selbst weiß damit nicht allzu viel anzufangen. Anders kann man die offensichtlichen Verstöße gegen das TKG nicht erklären. Oder doch? Aber das würde ja bedeuten, dass hier Absicht dahinter steckt. Eine Meinung darüber kann und soll sich anhand folgender Auflistung jeder selbst bilden:

  • Wie bereits erwähnt, wollte T-Mobile von Kunden, die außerordentlich kündigten, eine Abschlagszahlung in der Höhe von 80 EUR verrechnen. Klarer Verstoß gegen die eigenen, noch gültigen AGB und gegen das TKG.
  • T-Mobile informierte die Kunden nicht gesetzeskonform über das Inkraft-Treten der neuen AGB. Das TKG sieht hier nämlich vor, dass Kunden sowohl über die wesentlichen Inhalte der nicht ausschließlich begünstigenden Änderungen informiert, als auch darauf hingewiesen werden müssen, dass sie ein kostenloses, außerordentliches Kündigungsrecht haben. Beides wurde verabsäumt. Inhalte der Änderungen wurden gar keine genannt, und der Hinweis "ein gesetzliches Kündigungsrecht" ist unzureichend.
  • In den neuen AGB gibt es eine Änderung, die T-Mobile erlaubt, zukünftig 80 EUR Abschlagszahlung im Falle einer außerordentlichen Kündigung (aufgrund neuer, schlechterer AGB) zu verrechnen. Klarer Verstoß gegen das TKG.
Neben diesen Verstößen gibt es weitere Ungereimtheiten, die derzeit für Aufregung sorgen:

  • Obwohl die RTR eingeschritten ist, und T-Mobile nun versicherte, die 80 EUR Abschlagszahlung nicht zu verlangen, gibt es an der Serviceline immer noch anders lautende Auskünfte. Dabei handelt es sich scheinbar um eine absichtliche Falschinformation.
  • Wie an anderer Stelle berichtet, sind in letzter Zeit vielfach Anschlüsse von Kunden gesperrt worden, die vermehrt Anrufe zum Mobilfunkbetreiber "3" getätigt haben. Dieses hohe Gesprächsaufkommen kann durch den SixBack-Bonus erklärt werden (Kunden erhalten von "3" einen Bonus von 6Cent/voller Min., wenn sie aus einem fremden Mobilfunknetz angerufen werden). Wie auch immer man zu dieser Art von "Guthaben laden" stehen mag, die Vorgehensweise T-Mobiles war/ist alles andere als fair. Die Sperren erfolgten ohne Vorwarnung, betroffene Kunden mussten tlw. bis zu zwei Monate auf eine Begründung warten, die Begründung der Sperre war völlig unzureichend und monatliche Gebühren wurden trotz gesperrtem Anschluss weiterhin verrechnet.
  • Die Sperre solcher Kunden wurde mit Missbrauch erklärt. Leider verabsäumte T-Mobile zu klären, wann genau ein Missbrauch vorliegt. In den neuen AGB will man hier nun zusätzlich einen Riegel vorschieben, indem man eine Sperre als gerechtfertigt ansieht, wenn ein "Missbrauch im Zusammenhang mit Angeboten von anderen Mobilfunkbetreibern" vorliegt. Dieser Passus erlaubt T-Mobile jedoch absolute Willkür, da auch hier nirgends definiert wird, ab wann ein Missbrauch vorliegt. Anschlussinhaber wurden übrigens auch dann gesperrt, wenn sie lediglich die 1000Min./Fremdnetz konsumierten oder den festgelegten Mindesgesprächsumsatz erbrachten.
  • Eine Klausel, die den Verein für Konsumenteninformation (VKI) schon bei der mobilkom austria stört, hat nun auch bei T-Mobile Eingang gefunden. Wenn ein Kunden zukünftig aufgrund sich verschlechternder AGB außerordentlich kündigt, nimmt sich T-Mobile das Recht, diese Kündigung für unwirksam zu erklären, indem sie ihm auch weiterhin die alten AGB gewährt. Diese "Widerrufs-Frist" betrug bisher 7 Tage, wurde in den neuen AGB aber auf 4 Wochen erhöht. Die Klausel an sich ist schon strittig genug, aber die Frist von 4 Wochen ist eine Unzumutbarkeit für den Kunden, da die Bekanntgabe der neuen AGB auch erst 4 Wochen vor deren Inkraft-Treten erfolgen muss. Ein Kunde, der in so einem Falle von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch macht, würde bis zuletzt nicht wissen, ob sein Vertrag nun nach Ablauf der 4 Wochen gekündigt ist oder ob er die alten AGB zugestanden bekommt.
Die Argumente sprechen wohl für sich und leider gegen T-Mobile. Es bleibt zu hoffen, dass T-Mobile in so mancher Hinsicht ein Einsehen haben wird. Ein breiteres mediales Interesse wäre wünschenswert, denn nur durch medialen Aufschrei und massive Kundenproteste kann hier etwas bewegt werden.

Zur Nachlese:

"Kritik an neuen T-Mobile AGB" (ORF, futureZone)

"Außerordentliche Telering-Kündigungsprobleme" (ORF, help)

Kundenbeschwerde auf diemucha.at

Berichte und Diskussion über von T-Mobile verhängte Sperren auf UMTSlink.at (HIER und HIER)

Dienstag, 25. März 2008

T-Mobile/tele.ring - Aktuelle Proleme mit Sonderkündigungen wegen neuer AGB (Teil 2)

Wie bereits berichtet gibt es derzeit bei T-Mobile/tele.ring aufgrund nicht ausschließlich begünstigender Änderungen der AGB ein Recht auf Sonderkündigung. Von Kunden, die von diesem Recht Gebrauch machten, wurde von T-Mobile/tele.ring eine Einmalzahlung in der Höhe von 80 EUR verlangt. Nach vielen Beschwerden reagierte zunächst T-Mobile/tele.ring selbst und mit einiger Verspätung auch die RTR. Beide Seiten versicherten nun, dass die 80 EUR nicht zu zahlen seien.

Kündigungswillige Kunden sind nun also doch zu ihrem Recht gekommen, denn zum einen schreibt der §25 (3) TKG vor, dass eine solche Kündigung für den Kunden kostenlos zu sein hat und zum andern weisen T-Mobile/tele.ring in ihren noch bis 03.05. gültigen AGB selbst darauf hin, dass in solch einem Falle keine Kosten entstehen. Dennoch bleibt der fade Beigeschmack der versuchten Kundenabzocke und auch die RTR hat hier viel zu spät reagiert.

Donnerstag, 13. März 2008

T-Mobile - iPhone samt zugehörigen Tarifen offiziell vorgestellt

Der österreichische Mobilfunkanbieter T-Mobile Austria hat heute bei einer Pressekundgebung das iPhone sowie die dazugehörigen Tarife vorgestellt. Verkaufsstart ist morgen, Freitag der 14.03.2008.

Die Gerüchte der letzten Tage haben gestimmt, zumindest in Bezug auf den österreichischen Verkaufsstart des iPhones beim exklusiven Apple-Vertriebspartner T-Mobile Austria. Das iPhone wird ab morgen in allen 39 T-Mobile Shops sowie im T-Mobile Online-Shop erhältlich sein. Der Preis für das 8GB Modell beläuft sich auf 399 EUR, das 16GB Modell ist um 499 EUR zu haben. Nicht ganz gestimmt haben die kolportierten Tarife. Die Kunden können bei Vertragsabschluss zwischen den Tarifen "Classic" und "Supreme" wählen. Im "Classic" Tarif, Kostenpunkt 39 EUR monatlich, stehen dem Kunden 1000Min./Monat in alle Netze zur Verfügung. Im "Supreme" Tarif, Kostenpunkt 55 EUR monatlich, sind es 4000Min./Monat und 1000SMS/Monat in alle Netze. Beide Tarife haben zudem Visual Voicemail und ein monatliches Datenvolumen von 3GB inkludiert. Den Kunden steht außerdem der Zugang zu österreichweit 165 T-Mobile W-Lan Hotspots offen.

HIER gibt es die Tarife auf einen Blick.

-ABSEITS der offiziellen Meldung-

Die Preise der iPhone Modelle sind europaweit ident. Einzig und allein die Tarife sind von Land zu Land verschieden. Und hier profitiert Österreich im Vergleich mit anderen (iPhone-)Ländern wieder einmal vom vorherrschenden niedrigen Preisniveau mobiler Kommunikation. Kostet der "Complete XL" Tarif in Deutschland mit 1000Min./Monat und 300SMS/Monat stolze 89 EUR, so steht dem in Österreich der "Classic" Tarif mit gerade mal 39 EUR Paketgebühr gegenüber (auch wenn hier keine SMS inkludiert sind).

Einzelheiten: Es gilt zu beachten, dass im "Classic" Tarif die SMS mit 25Cent vergebührt werden und die in den Tarifen inkludierten Freiminuten und Frei-SMS nur österreichweit gelten. Beide Tarife haben zudem eine 60/30 Taktung. Die Vertragsdauer beträgt wie gewöhnlich 24 Monate. Ein Erwerb des iPhones ohne Vertragsabschluss ist nicht möglich. Nach Ablauf der Mindestvertragsdauer kann das Gerät bei T-Mobile gegen ein Entgelt jedoch entsperrt werden. Es soll auch möglich sein, die iPhone Tarife mit anderen Handys anzumelden.

Fazit: Wer schon lange scharf auf Apples iPhone ist und es beim offiziellen Vertragspartner erwerben will, kann hier beruhigt zuschlagen. Sicher sind die Tarif-Preise höher als so manch anderer derzeit angebotener All-Inklusiv-Tarif (z.B. FairPlay um 25 EUR, 3NoLimits um 24 EUR), aber sie sind aufgrund der speziellen inkludierten Leistungen (Visual Voicemail, 3GB Datenvolumen) auch nicht überteuert. Billiger steigt man jedoch aus, wenn man sich einen iPhone US-Grauimport beschafft (z.B. über ebay) und mit einem Mobilfunkbetreiber und Tarif seiner Wahl verwendet.

T-Mobile/tele.ring - Aktuelle Proleme mit Sonderkündigungen wegen neuer AGB

Die neuen AGB, die für T-Mobile/tele.ring Bestandskunden ab 04.05. gelten, sind nicht ausschließlich begünstigend. Daraus ergibt sich laut §25 (3) TKG das Recht auf Sonderkündigung.

Wie in einschlägigen Foren nun berichtet wurde, wird von Kunden, die von diesem Recht Gebrauch machten, von T-Mobile/tele.ring eine Einmalzahlung in der Höhe von 80 EUR verlangt. Dieser Umstand geht jedoch nicht mit den noch bis 03.05. bestehenden AGB konform und widerspricht auch oben erwähntem §25 (3) TKG. So heißt es in den noch geltenden AGB §7 (5.1), dass die Zahlung in Höhe von 80 EUR nicht berechnet wird, wenn "[...] Sie das Vertragsverhältnis aus von uns zu vertretenden Gründen außerordentlich gelöst haben." Und in §25 (3) TKG heißt es, dass eine Sonderkündigung für den Kunden in jedem Fall kostenlos zu sein hat.

Vertragswidrig und unrühmlich: Wie ist es nun zu erklären, dass T-Mobile/tele.ring nicht nur gegen ihre eigenen AGB, sondern auch gegen das für alle Mobilfunkbetreiber geltende TKG verstößt? Von einigen wird vermutet, dass diese Summe lediglich zur Abschreckung dienen soll, damit Kunden ihre Sonderkündigung wieder zurück ziehen bzw. gar nicht erst einreichen. Unrühmlich ist auch die Vorgehensweise T-Mobiles/tele.rings, die bei telefonischen und schriftlichen Anfragen stets auf die Abschlagszahlung in der Höhe von 80 EUR verweisen, auch wenn man als Kunde auf die noch bestehenden AGB und den §25 (3) TKG hinweist.

Neue AGB rechtskonform?: In den neuen, ab 04.05. geltenden AGB räumt sich T-Mobile/tele.ring das Recht ein, in Zukunft auch bei von ihnen selbst zu vertretenden Sonderkündigungen eine Abschlagszahlung in der Höhe von 80 EUR zu verlangen. Es wird sich zeigen, was in so einem Fall Institutionen wie die RTR und der VKI sagen werden. Mit §25 (3) TKG, wonach eine Sonderkündigung für den Kunden kostenlos zu sein hat, ist diese Klausel nämlich nicht vereinbar.

Abwarten: Noch heißt es abwarten. Nach dem 04.05. wird sich zeigen, ob T-Mobile/tele.ring Ernst macht und Kunden tatsächlich diese 80 EUR verrechnen wird. Ihr derzeitiges Gebaren ist jedenfalls unseriös und spiegelt nicht das Verhalten wider, welches ein großes und international agierendes Unternehmen an den Tag legen sollte.

Samstag, 8. März 2008

T-Mobile/tele.ring - Furore um MyFaves und die neuen AGB

Kurz nach Einführung des Wertkartentarifs "MyFaves" gab T-Mobile/tele.ring neue AGB bekannt. Die Sperrung einiger "MyFaves" SIM-Karten und die Änderungen in den AGB sorgten zuletzt in einschlägigen Foren für Furore.

"MyFaves", der neue Wertkartentarif von T-Mobile, beweist wieder einmal, dass wir in Österreich in einem Mobilfunk-Schlaraffenland leben. Zu fünf vom Benutzer frei wählbaren Rufnummern kann um 1Cent/Min. telefoniert werden. Auch wenn dieser spezielle Wertkartentarif 1 EUR/Monat Zusatzgebühr kostet und Gespräche zu anderen Rufnummern mit 30Cent/Min. zu Buche schlagen, ist dieser Tarif sicher für viele optimal. Monatlich können zudem drei der fünf frei wählbaren Rufnummern gewechselt werden.

Plötzlich gesperrt: Es dauerte nicht lange, bis einzelne "MyFaves"-Benutzer von einer Sperre betroffen waren. Dabei stellte sich heraus, dass es T-Mobile auf jene abgesehen hatte, die mit ihrem "MyFaves"-Tarif besonders ausgiebig zu Rufnummern des Mobilfunkbetreibers "3" telefonierten. Grund für die langen Gespräche: "3" bietet derzeit mit seinen "SixBack"-Tarifen den so genannten "SixBack-Bonus" an, d.h., dass jeder "SixBack"-Kunde pro voller Minute, die er aus einem fremden Mobilfunknetz angerufen wird, 6Cent Gutschrift erhält. Die Gutschrift selbst zahlt zwar "3", aber nun wird klar, wieso der "MyFaves"-Tarif besonders exzessiv für Anrufe zu "3" Rufnummern verwendet wurde. Moralisch verwerflich oder vollkommen in Ordnung? Diese Entscheidung sei jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass T-Mobile keinerlei Beschränkung des "MyFaves"-Tarifs angibt und "3" Rufnummern auch nicht exkludiert sind.

Neue AGB: Neben der Erhöhung einiger Entgelte, der Kündigungsfrist und Änderung einiger anderer für den Kunden nicht ausschließlich begünstigender Bestimmungen, gibt es in den neuen AGB auch einige Änderungen, die oben genanntes Verhalten in Zusammenhang mit einem "SixBack"-Tarif unterbinden soll. So heißt es in den neuen AGB wie folgt:

(4) Ohne besondere schriftliche Vereinbarung mit uns dürfen
Sie Ihren Anschluss nur für persönliche, private Zwecke
nutzen.
(4.1) Wir können
a. Ihren Anschluss sofort sperren,
b. den Vertrag kündigen und
c. Schadenersatz fordern,
wenn Sie Ihren Anschluss ohne schriftliche Vereinbarung mit
uns für gewerbliche Zwecke nutzen – insbesondere für den
Verkauf von Kommunikationsdienstleistungen (z.B. durch ein
GSM Gateway oder Umgehung der Zusammenschaltung).
(4.2) Wir können, wie in Absatz 4.1 a., b. und c. vorgehen,
wenn Sie nachweislich unsere Leistungen/Tarifangebote
missbräuchlich nutzen. Das gilt auch für Missbrauch im
Zusammenhang mit Angeboten von anderen Mobilfunkbetreibern.
Missbrauch im Sinne dieser Bestimmung ist, wenn
der Telekommunikationsanschluss für andere Zwecke, als
vertraglich vereinbart, genutzt wird.

Diese Klausel in den neune AGB von T-Mobile/tele.ring hat nun in einschlägigen Foren für Furore gesorgt, denn die Formulierung unter Punk 4.2 zielt geradewegs auf jene ab, die mittels "MyFaves" oder ähnlichen Tarifen ihren "SixBack"-Tarif bei "3" finanzieren wollen. Aber die Formulierung ist andererseits auch sehr schwammig, und es herrscht Unklarheit darüber, wie es T-Mobile/tele.ring gelingen soll, eine missbräuchliche Nutzung nachzuweisen. Wie weiter oben schon erwähnt hat "MyFaves", aber auch Tarife wie "Günta", keinerlei Beschränkungen in irgendeiner Art. "[...] für andere Zwecke, als vertraglich vereinbart [...]" ist hier einfach nicht genau genug definiert und es scheint, als würde T-Mobile zum einen abschrecken wollen und zum anderen sich durch diese Klausel einen undefinierten Handlungsspielraum öffnen wollen.

Recht auf Sonderkündigung: Alle Bestandskunden, die schon vor dem 04.03. Kunde bei T-Mobile/tele.ring waren, haben aufgrund des §25 (3) TKG ein Recht auf Sonderkündigung. Dieses Recht ergibt sich daraus, dass die Änderung der AGB für den Kunden nicht ausschließlich begünstigend sind. Eine solche Sonderkündigung ist überdies für den Kunden kostenlos. Wer davon Gebrauch machen will, muss dies bis spätestens 03.05. mit einem entsprechenden Schreiben an T-Mobile oder tele.ring tun, ansonsten akzeptiert der Kunde mit 04.05. automatisch die neuen AGB.